| Vermischtes - Berichte | |||
Hase-Ems-Radtour vom 27. bis 29. Juni 2008 |
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Viel Spaß hatten die acht Frauen, die von Freitag bis Sonntag auf dem Hase-Ems-Radweg unterwegs waren. Am Freitag um 9:30 Uhr war Treffen auf dem Bahnhof Gütersloh. Im Zug nach Münster war zwar genug Platz, aber Ein- und Ausstieg waren eine Zumutung. Man musste erst eine große Stufe rauf, dann drei Stufen runter. Die Verantwortlichen der Bahn sind wohl noch nie mit dem Fahrrad verreist. Das Umsteigen in Münster verlief dann aber reibungslos. Um 12 Uhr ging es in Lingen vor dem Bahnhof los. Es war heftig windig, aber trocken. Durch Wiesen und Felder führte der Weg genauso wie durch Wald. Mal radelte man am Kanal entlang. Das erste Picknick war vom Feinsten: Obst und frisches Gemüse, Quiche, Pumpernickel-Reiter, Wurst und ein Käse-Igel als absolute Krönung. Erstaunlich, was Fahrradpacktaschen alles beinhalten. Gut gestärkt war der Weg bis Meppen ein Kinderspiel. Nach der Kaffeepause ging es weiter. Eine nicht eingeplante Schleife verlängerte die Tour etwas, so dass erst um 19:30 Uhr das Hotel Flora in Herzlake erreicht wurde. Stolze 78 km standen auf dem Tacho. Der Start am Samstag stand unter keinem guten Stern. Ein Fahrradschlüssel war verschwunden und tauchte trotz intensiver Suche nicht wieder auf. Gut, dass am Ort ein Fahrradhändler war. Er hat das Bügelschloss mit der Flex durchtrennt. Leider regnete es auch noch. Vielleicht war das der Grund für eine weitere "Extratour"? Schließlich war man auf dem richtigen Weg. Nach einem kleinen Imbiss kam um 12 Uhr die Sonne raus. Den Rest des Tages wurde das Regenzeug nicht mehr gebraucht. Zur Kaffeepause wurde in Quakenbrück eingekehrt, einem netten kleinen Ort an der Strecke. Um 17 Uhr war nach 74 km das Ziel des Tages erreicht, das Hotel Hilker in Bersenbrück. Sonntag war bestes Wetter, Sonnenschein und blauer Himmel. Kleiner Schreck beim Start: Ein Plattfuß an einem der Räder. Dieses Problem ließ sich aber schnell beheben. Der Einstieg in die Tour klappte dann ohne Umwege. Nach 51 km erreichte die Gruppe den Bahnhof in Osnabrück. Die Nord-West-Bahn ist deutlich komfortabler, was das Reisen mit dem Rad angeht. Der Einstieg erfolgt ebenerdig. Man rollt einfach rein. Beim Umsteigen in Bielefeld stieg der Adrenalinspiegel allerdings noch mal kräftig an. Der Anschlusszug war ziemlich voll, Platz für Fahrräder war Mangelware. Fast wären zwei Frauen zurück geblieben. Fazit: In drei Tagen bei bester Stimmung über 200 km geradelt. Der Hase-Ems-Weg ist sehr abwechslungsreich. Oft kleine Wege, mal asphaltiert, mal Waldweg, kaum Autos, immer mal wieder werden die Hase oder auch der Dortmund-Ems-Kanal überquert. Schafe grasen auf dem Deich. Und wer die Karte richtig liest, kommt auch ohne Umwege ans Ziel -------------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------------- Quelle:
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